Was ist die Therapie der kontinuierlicher passiven Mobilisierung (CPM)
Die kontinuierliche passive Bewegungstherapie (CPM) ist in der Regel eine postoperative Behandlung, wird aber auch nach Unfallverletzungen der Gelenke ohne OP, eingesetzt.
Die Abkürzung CPM steht für Continuous Passive Motion (kontinuierliche passive Bewegung). Mit Hilfe eines speziellen Geräts wird das verletzte Gelenk passiv und kontrolliert in einem bestimmten Bewegungsbereich und mit einer vorgegebenen Geschwindigkeit bewegt.
Nach der Ruhigstellung eines Gelenkes aufgrund einer Operation oder Verletzung verliert das Gelenk zunächst durch Schwellungen/Ödeme seine Beweglichkeit.
Mit der Zeit verliert die Gelenkkapsel ihre Elastizität, was zu einer weiteren Einschränkung der Beweglichkeit führt. Außerdem bilden sich Verwachsungen, die die Wiederherstellung der vollen Beweglichkeit weiter erschweren.
Die CPM-Therapie hilft dabei, die Rehabilitation mit Wiederherstellung des maximal möglichen Bewegungsumfanges, des Gelenkes zu beschleunigen und somit die normale Funktion wiederherzustellen.
So kann der Patient schneller wieder seinen täglichen Aktivitäten nachgehen.
Die Dauer und die Besonderheiten einer solchen Therapie werden vom behandelnden Arzt festgelegt.
CPM-Geräte sind für alle großen Gelenke erhältlich: Knie, Hüfte, Ellbogen, Schulter und Sprunggelenk


